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Spiroergometrie: Messung von Atemgasen während körperlicher Belastung

Ergospirometrie

Bei der Spiroergometrie wird der Sportler idealer weise langsam zunehmend in einem Rampenprotokoll belastet, während die Belastung beim Laktat-Stufen-Test immer in einem Stufenprotokoll erfolgt.

Begleitend werden die Atemgase über eine Maske gemessen, die Mund und Nase umschließt und die über eine Messsonde mit der Raumluft verbunden ist.

Neben EKG, Herzfrequenz (Puls) und Blutdruckkontrolle erfolgte eine kontinuierliche Messung der Atemgase, d.h. Ein- und Ausatmung, Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidabgabe werden Atemzug für Atemzug gemessen. Dazu trägt der Sportler eine Maske, die Mund und Nase umschließt und die über eine Mess-Sonde mit der Raumluft verbunden ist. Die Dauer der Untersuchung selbst beträgt meist nur acht bis zwölf Minuten, woran sich eine Nachbeobachtung anschließt. Nach Abschluss der Untersuchung werden alle Daten in einem Computer zusammengeführt und ausgewertet.

Warum soll eine Spiroergometrie durchgeführt werden?

  • Der Muskel benötigt unter Belastung Energie, diese wird vom Muskelstoffwechsel bereitgestellt.
  • Der Muskelstoffwechsel erhält Nachschub über das Blut, ist also vom Herz-Kreislauf-System abhängig.
  • Die Atmung liefert dazu den notwendigen Sauerstoff und gibt Kohlendioxid ab.

Es besteht also ein Zusammenhang zwischen Muskulatur, Herz-Kreislauf und Atmung! Nur wenn alle 3 Systeme gut funktionieren, ist eine optimale Leistung möglich!

Bei der Spiroergometrie werden folgende Parameter gemessen:

  • Die Last
  • Die Zeit
  • Die Atmung mit
  • Atemfrequenz

  • Atemzug- und Atemminutenvolumen

  • Sauerstoffaufnahme

  • Kohlendioxidabgabe

  • Herzfrequenz mit Sauerstoffpuls

  • Blutdruck

Die Aussagekraft einer Spiroergometrie ist viel höher als die eines herkömmlichen Laktat-Stufen-Test, da bei dem Test sehr viele Daten erhoben werden.

 

 [In Bearbeitung]

 

 

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Stand: 27.03.2008 10:12:49